SKINBOOSTER
Eine Skinbooster-Behandlung verbessert die Hautqualität, ohne Volumen aufzubauen: Gering vernetzte Hyaluronsäure wird flächig in die Haut eingebracht, bindet dort Feuchtigkeit und regt die Kollagenbildung an. Feine Fältchen wirken geglättet, die Haut praller und ebenmässiger. Ergänzend bieten wir Mesotherapie, PRP-Eigenbluttherapie (Vampire Lifting) und Polynukleotide an. Die Behandlung dauert rund 30 Minuten und erfordert keine Ausfallzeit.
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Was ist eine Skinbooster-Behandlung?
Bei einer Skinbooster-Behandlung wird gering oder nicht vernetzte Hyaluronsäure in vielen kleinen Depots flächig in die Haut eingebracht. Anders als ein Filler, der Volumen aufbaut und Falten von innen anhebt, verbessert ein Skinbooster die Beschaffenheit der Haut selbst. Fachlich spricht man von Biorevitalisierung: Die Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit direkt im Gewebe und regt die Fibroblasten – die kollagenbildenden Bindegewebszellen – zur Neuproduktion an. Behandelt werden damit Veränderungen, die sich mit Volumen nicht beheben lassen: trockene, glanzlose Haut, ein feines Fältchenrelief und nachlassende Spannkraft. Typische Areale sind Gesicht, Hals, Dekolleté und Handrücken. Die Wirkung wird über eine Serie von meist drei Sitzungen im Abstand von drei bis vier Wochen aufgebaut, danach genügt eine Auffrischung ein- bis zweimal jährlich.
Wie funktioniert ein Skinbooster?
Entscheidend ist die Beschaffenheit des Präparats: Skinbooster enthalten nicht oder nur schwach vernetzte Hyaluronsäure. Sie bleibt dadurch fliessfähig und verteilt sich im Gewebe, statt eine Form zu halten – genau das Gegenteil eines Fillers. Eingebracht wird sie oberflächlich in die Dermis, in einem Raster aus vielen kleinen Depots.
Daraus ergeben sich zwei Effekte. Unmittelbar bindet die Hyaluronsäure Wasser im Gewebe; der Feuchtigkeitsgehalt und damit die Spannung der Haut nehmen zu. Der eigentliche Effekt setzt jedoch verzögert ein: Die Mikroverletzungen der Einstiche und die mechanische Dehnung des Gewebes aktivieren die Fibroblasten. Diese bilden vermehrt Kollagen Typ I und III, Elastin sowie körpereigene Hyaluronsäure – das Hautgerüst wird von innen umgebaut.
Da nicht vernetzte Hyaluronsäure innerhalb weniger Tage abgebaut wird, beruht das Resultat nicht auf dem eingebrachten Gel selbst, sondern auf diesem angestossenen Umbauprozess. Genau deshalb wird in einer Serie behandelt: Jede Sitzung setzt auf der Fibroblastenaktivierung der vorherigen auf. Sichtbar wird die Veränderung typischerweise nach vier bis sechs Wochen und nimmt über die Serie zu.
Skinbooster Behandlungen
Ablauf der Behandlung
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Am Anfang steht die Beurteilung Ihrer Haut. Wir erfassen Feuchtigkeitsgehalt, Spannkraft, Porenbild und Fältchenrelief und klären, ob ein Skinbooster das passende Mittel ist – oder ob hinter Ihrem Anliegen ein Volumenverlust steht, der eine andere Behandlung erfordert. Dazu gehört die Abklärung von Vorerkrankungen, Allergien sowie aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel; besonders relevant sind blutverdünnende Präparate, akute Hautinfektionen, eine bestehende Herpes-Neigung und eine Schwangerschaft. Ebenso besprechen wir Ihre Hautpflege – Retinoide, Säuren und Peelings sollten vor der Behandlung pausiert werden. Anschliessend legen wir gemeinsam fest, welche Areale behandelt werden, wie viele Sitzungen die Serie umfasst und in welchen Abständen. Sie erfahren dabei auch, wo die Grenzen der Methode liegen.
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Vor der Behandlung wird die Haut gründlich von Make-up, Cremeresten und Keimen befreit. Diese Reinigung ist bei oberflächlichen Injektionen besonders wichtig, weil in kurzer Zeit viele Einstichstellen entstehen – jede davon soll keimfrei bleiben. Anschliessend tragen wir eine betäubende Creme auf, die rund 20 bis 30 Minuten einwirkt. Da bei einem Skinbooster flächig und in vielen kleinen Depots gearbeitet wird, gehört sie hier – anders als bei einer punktuellen Filler-Behandlung – zum Standard. Danach wird die Creme vollständig entfernt und die Haut erneut desinfiziert. Zum Schluss legen wir das Behandlungsraster fest: Die Depots werden gleichmässig verteilt, damit sich die Hyaluronsäure flächig im Gewebe ausbreiten kann.
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Bei einer PRP-Behandlung kommt ein Schritt hinzu: Vor der Injektion wird aus der Armvene eine kleine Menge Blut entnommen, üblicherweise 10 bis 20 Milliliter. Die Probe wird in einem geschlossenen System einige Minuten zentrifugiert, wodurch sich das plättchenreiche Plasma von den übrigen Blutbestandteilen trennt. Verwendet wird es unmittelbar danach, damit die Wachstumsfaktoren ihre Aktivität behalten. Trinken Sie vor dem Termin ausreichend und kommen Sie nicht nüchtern – das erleichtert die Blutentnahme und verkürzt die Aufbereitung.
Das geschlossene System würde ich unbedingt erwähnen: Es zeigt, dass ohne offenen Kontakt zur Umgebung gearbeitet wird, und ist der relevanteste Qualitätsunterschied zwischen PRP-Anbietern.
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Eingebracht wird mit einer sehr feinen Nadel, oberflächlich in die Haut und in vielen kleinen Depots. Der Abstand zwischen den Einstichpunkten liegt bei etwa einem Zentimeter, sodass sich die Hyaluronsäure flächig im Gewebe verteilt – behandelt wird also nicht eine einzelne Falte, sondern das gesamte Areal. Je nach Region kommen dabei 20 bis 60 Einstiche zusammen; dank der betäubenden Creme bleibt das gut erträglich und wird meist als leichtes Pieken beschrieben. Die eingebrachte Menge richtet sich nach Areal und Hautzustand, für das Gesicht sind üblicherweise 1 bis 2 ml vorgesehen. Direkt nach den Injektionen sind kleine Erhebungen an den Depotstellen sichtbar – sie sind normal und verteilen sich innerhalb weniger Stunden. Eine Sitzung dauert rund 20 bis 30 Minuten.
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Beim PRP wird das aufbereitete Plasma auf dieselbe Weise eingebracht – oberflächlich, im Raster kleiner Depots. Da es dünnflüssiger ist als ein Hyaluronsäure-Gel, verteilt es sich schneller und hinterlässt kaum sichtbare Erhebungen; dafür sind Rötung und leichte Schwellung unmittelbar danach oft deutlicher ausgeprägt. Bei grösseren Flächen wie Hals oder Dekolleté kann die Injektion mit einem Microneedling kombiniert werden, wodurch sich das Plasma zusätzlich über die Hautoberfläche verteilen lässt. Da ausschliesslich Eigenblut verwendet wird, entfällt jedes Risiko einer Unverträglichkeit.
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Direkt nach der Sitzung kühlen wir das behandelte Areal, was Rötung und Schwellung rascher abklingen lässt. Für den restlichen Tag verzichten Sie auf Make-up, damit die Einstichstellen sicher verschliessen. In den ersten 24 Stunden sollten Sie Sport, Sauna, Solarium und starke Hitze meiden und die Haut nicht reiben oder massieren. Reinigen Sie das Gesicht in dieser Zeit nur mit einem milden Produkt und lauwarmem Wasser.
Retinoide, Fruchtsäuren, Peelings und mechanische Behandlungen wie Microneedling pausieren Sie für etwa eine Woche. Wichtig ist konsequenter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor: UV-Strahlung baut Hyaluronsäure ab und wirkt dem angestossenen Umbauprozess direkt entgegen. Unterstützend empfehlen wir eine feuchtigkeitsspendende Pflege und ausreichend Trinken – beides verstärkt den Hydratationseffekt der Behandlung.
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Die erste Veränderung betrifft die Feuchtigkeit: Bereits nach wenigen Tagen wirkt die Haut praller und fühlt sich geschmeidiger an, sobald die eingebrachte Hyaluronsäure Wasser im Gewebe gebunden hat. Der eigentliche Effekt entsteht jedoch langsamer. Die angeregten Fibroblasten bilden über Wochen neues Kollagen und Elastin – sichtbar wird das typischerweise nach vier bis sechs Wochen als feineres Porenbild, gleichmässigerer Teint und ein weniger ausgeprägtes Fältchenrelief.
Weil sich dieser Umbau mit jeder Sitzung verstärkt, zeigt sich das Endresultat erst nach Abschluss der Serie. Danach bleibt das Ergebnis in der Regel sechs bis neun Monate stabil; wie lange genau, hängt von Hautzustand, Alter, Rauchen und UV-Exposition ab. Eine Auffrischungssitzung ein- bis zweimal jährlich erhält den erreichten Zustand, ohne dass die Serie wiederholt werden muss.
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Rund vier Wochen nach der letzten Sitzung sehen wir Sie zur Kontrolle. Dann ist der Kollagenumbau weit fortgeschritten und das Ergebnis lässt sich zuverlässig beurteilen. Wir vergleichen den Hautzustand mit dem Ausgangsbefund, halten das Resultat fotografisch fest und besprechen, ob eine zusätzliche Sitzung sinnvoll ist. Gleichzeitig legen wir fest, wann eine Auffrischung sinnvoll ist, und passen Ihre Pflegeroutine an, damit das Ergebnis möglichst lange erhalten bleibt.
Die Fotodokumentation würde ich erwähnen: Der Fortschritt ist bei Skinboostern subtil und über Wochen verteilt – Vorher-Bilder sind oft das Einzige, woran Patientinnen den Unterschied tatsächlich erkennen.
Ergebnis und Haltbarkeit
Das Ergebnis eines Skinboosters entsteht in zwei Phasen. Die Hydratation wirkt schnell – nach zwei bis fünf Tagen fühlt sich die Haut geschmeidiger an und wirkt praller. Der Aufbau von Kollagen und Elastin braucht dagegen Zeit: Sichtbar wird er etwa vier bis sechs Wochen nach der ersten Sitzung und verstärkt sich mit jeder weiteren. Das Endresultat beurteilen wir daher rund vier Wochen nach Abschluss der Serie – vom Erstgespräch bis dahin sind es insgesamt etwa drei bis vier Monate.
Anschliessend bleibt das Ergebnis in der Regel sechs bis neun Monate stabil. Wie lange genau, hängt von Alter, Hautzustand, Rauchen, UV-Exposition und Stoffwechsel ab. Für den Erhalt genügt eine einzelne Auffrischungssitzung alle sechs bis neun Monate; bei stark trockener oder sonnengeschädigter Haut empfehlen wir zwei Auffrischungen pro Jahr. Die vollständige Serie muss nicht wiederholt werden, solange nicht mehr als etwa ein Jahr verstreicht.
Ausfallzeit und mögliche Nebenwirkungen
Eine Ausfallzeit gibt es nicht – Sie können die Praxis direkt nach dem Termin verlassen. Einschränkend ist lediglich, dass die Depotstellen unmittelbar nach der Sitzung als kleine Erhebungen sichtbar sind, ähnlich Mückenstichen. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden, bei einzelnen Personen dauert es bis zum nächsten Morgen. Planen Sie einen wichtigen Anlass daher nicht auf denselben oder den folgenden Tag.
Häufig und harmlos sind Rötung, leichte Schwellung, Druckempfindlichkeit und kleine Blutergüsse an den Einstichstellen; sie klingen innerhalb von zwei bis vier Tagen ab. Da mit vielen feinen Einstichen gearbeitet wird, treten Blutergüsse etwas häufiger auf als bei einer punktuellen Behandlung – blutverdünnende Präparate wie Aspirin oder hochdosiertes Omega-3 sollten in den Tagen davor pausiert werden, sofern sie nicht ärztlich verordnet sind.
Seltener bleiben kleine tastbare Unebenheiten bestehen, wenn ein Depot zu oberflächlich liegt. Sie bilden sich meist innerhalb weniger Wochen von selbst zurück. Bei Behandlungen im Lippenbereich kann eine bestehende Herpes-Neigung reaktiviert werden – bitte sprechen Sie uns im Vorgespräch darauf an.
Beim PRP sind Rötung und Schwellung unmittelbar nach der Behandlung meist deutlicher ausgeprägt und halten wenige Stunden bis einen Tag an. Zusätzlich kann an der Einstichstelle der Blutentnahme am Arm ein kleiner Bluterguss entstehen. Allergische Reaktionen sind ausgeschlossen, da ausschliesslich Eigenblut verwendet wird.
Kosten
Die Kosten richten sich nach dem gewählten Verfahren, der Grösse des behandelten Areals und der Anzahl Sitzungen. Da die Wirkung über eine Serie aufgebaut wird, geben wir die Preise sowohl pro Sitzung als auch für die vollständige Serie an – im Paket ist die Behandlung günstiger als bei Einzelbuchung.
Skinbooster Gesicht: eine Sitzung ab CHF [Betrag], Serie mit drei Sitzungen ab CHF [Betrag]. Zusatzareale wie Hals, Dekolleté oder Handrücken ab CHF [Betrag] pro Sitzung. Mesotherapie ab CHF [Betrag], PRP ab CHF [Betrag], Polynukleotide ab CHF [Betrag] pro Sitzung. Auffrischungssitzungen ab CHF [Betrag]. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag.
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Häufig gestellte Fragen
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Die Behandlung ist gut erträglich. Die meisten Präparate enthalten das Lokalanästhetikum Lidocain, bei empfindlichen Zonen wie den Lippen tragen wir zusätzlich eine betäubende Creme auf. Spürbar ist meist ein kurzer Druck oder ein leichtes Ziehen. Eine Spritzenbetäubung ist in der Regel nicht nötig.
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Je nach Areal und Präparat 6 bis 18 Monate. An stark bewegten Zonen wie den Lippen sind 6 bis 12 Monate üblich, bei tiefem Volumenaufbau an Wangen, Kinn oder Kieferlinie 12 bis 18 Monate. Der Abbau erfolgt allmählich, das Ergebnis verschwindet nicht plötzlich.
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Für Lippen genügt meist 1 ml, für Wangen oder Kieferlinie sind 2 bis 4 ml üblich. Die tatsächliche Menge hängt vom Ausgangsbefund und vom gewünschten Ergebnis ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag – abgerechnet wird pro Milliliter.
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Ja. Mit dem Enzym Hyaluronidase lässt sich injizierte Hyaluronsäure gezielt abbauen – etwa bei Knötchen, Asymmetrien oder einem überkorrigierten Ergebnis. Erste Veränderungen sind meist innerhalb von 24 Stunden sichtbar. Diese Umkehrbarkeit ist ein wesentlicher Sicherheitsvorteil gegenüber permanenten Fillern.
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Hyaluronsäure ersetzt Volumen, Botulinumtoxin entspannt Muskeln. Filler glätten Falten, die durch Volumenverlust und absinkendes Gewebe entstehen – etwa Nasolabialfalten oder eingefallene Wangen. Botulinumtoxin wirkt auf mimische Falten wie Zornes- oder Stirnfalten. Häufig werden beide Verfahren kombiniert.
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Nach etwa 24 Stunden. In dieser Zeit sollten Sie auch Sauna, Solarium und starke Hitze meiden sowie das behandelte Areal nicht massieren, damit das Gel an der geplanten Position bleibt. Ansonsten gibt es keine Ausfallzeit – Sie sind sofort gesellschaftsfähig.
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Meist nur Rötung, leichte Schwellung und kleine Blutergüsse an den Einstichstellen, die innerhalb weniger Tage abklingen. Seltener treten Unebenheiten oder eine leichte Asymmetrie auf – beides lässt sich nachkorrigieren oder mit Hyaluronidase auflösen. Ernsthafte Komplikationen sind sehr selten und werden im Beratungsgespräch ausführlich besprochen.
Ihr Arzt
Die Behandlung führt Dr. med. univ. Anna Irina Medovarszki durch, Fachärztin mit über 7 Jahren Erfahrung in ästhetischer Medizin und Hyaluronsäure-Behandlungen. Ihr Ansatz ist zurückhaltende Dosierung mit Erhalt der individuellen Mimik.
Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
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